Ein Blick in das „Eat Out“ Magazin verrät, dass man in Kapstadt wenig falsch machen kann, wenn es um kulinarische Genüsse geht. Und es ist natürlich immer ein ganz besonderes Erlebnis, wenn man sich in einem von den Top Restaurants verwöhnen lässt. Mein absoluter Favorit ist momentan das Salsify hier in Camps Bay. Da passt einfach alles: schönes Ambiente, großartiger Service, das Essen ein Hochgenuss und ein Sommelier, der nicht mit der Wimper zuckt, als ich ihm sage, dass ich keinen Rotwein trinke. Herrlich. Aber eben etwas Besonderes und natürlich nichts für jeden Tag. Und was sind denn so unsere „Everyday Eateries“? Hier eine Auswahl unserer Top Favoriten.

Maison J Café Et Croissant

Mein ganz klarer Favorit fürs Frühstück hier in Camps Bay. Maison J ist direkt auf der Ecke Camps Bay Drive/Victoria Road am Pick’n’Pay Supermarkt. Hervorragender Kaffee und die besten Croissants weit und breit. Unter der Woche öffnet der kleine Shop schon um 06:30, dh. hier treffen sich die Dog-Walker, die Schwimmer und alle, die schnell auf dem Weg zur Arbeit einen Kaffee und eine kleine Köstlichkeit mitnehmen wollen. Für Hunde steht eine Wasserschüssel da und es gibt für die vierbeinigen Freunde auch immer ein Leckerli.

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Dizzy’s

Dizzy’s ist eine Institution in Camps Bay. Direkt auf dem Camps Bay Drive, auf der rechten Seite, wenn man zur Promenade runter geht. Hier gibt es schöne Salate und geniale Pizzen, so wie sie sein sollen: mit dünnem Boden und einer richtig feinen Tomatensauce. Seitdem das Restaurant verkleinert wurde, fehlt leider der Billiard-Tisch und auch die Karaoke Abende fallen flach. Aber nettes Personal und gutes Preis-Leistungs-Verhältntis.

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Chinchilla Rooftop Bar

Am späten Nachmittag einen Sundowner genießen mit Blick aufs Meer und Chill-Out-Tunes im Hintergrund? Da gehen wir dann gerne mal ins Chinchilla. Das ist die einzige Rooftop Bar in Camps Bay, direkt über dem Bilboa. Macht unter der Woche um 16:00 auf, am Wochenende schon um 12:00. Das Chinchilla hat eine kleine, erlesene Karte – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Hier sitzt man (an windstillen Tagen) wirklich schön und kann richtig die Seele baumeln lassen.

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Hussar Grill

Wir haben richtig Glück, denn das für uns das beste Steakhouse ist von uns (laut Google Maps) nur 220 Meter die Straße rauf. Die Fleischqualität ist hervorragend, oft haben sie auch „Game“, sprich Wild. Ein 200g Fillet Steak kostet R 175, also etwas mehr al EUR 10. Dazu eine Béarnaise Sauce und Ofengemüse – perfekt! Der Grill verlangt keine „Corkage Fee“, soll heißen, man kann seinen eigenen Wein mitbringen. Aber man muss hier jedes Mal buchen – alle Locals gehen hin und der Laden ist immer rappelvoll.

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V&A Food Market

An der Waterfront gibt es ja wirklich Restaurants zu Hauf, aber wenn wir beim Einkaufen sind und schnell was schnabulieren möchten, zieht es uns oft zum Food Market. Schön gelegen in dem ehemaligen Kraftwerk, das ab 1882 Licht ins Dunkel am Hafen brachte (10 Jahre bevor die Stadt Strom bekommen hat). Davor ist das Nobel Square mit Statuen der vier südafrikanischen Nobelpreisträger. Im Food Market selber bieten 42 Händler allerlei Köstlichkeiten an: Sushi, Samoosas, Waffeln….Alles, was das Herz oder besser der Magen begehrt. Die Bar oben hat auch Weißbier. Einfach drinnen was holen, sich raussetzen und den Musikern zuhören. Die meisten sind richtig gut, bei wenigen würde ich mir allerdings die Schandflöte aus dem Mittelalter wünschen. Verbrechen gegen die Musik gehen gar nicht.

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Dunes

Direkt and der Beach Road in Hout Bay und wie der Name schon sagt: auf der Düne. Alles ein bisschen rustikal, die Kellner oft ein wenig langsam. Aber dafür hat man den schönen Blick über die „Holzbucht“ (das wäre „Hout Bay“ wortwörtlich übersetzt). Für die Kinder gibt es einen Spielplatz im Sand und man darf auch den Hund mitbringen. Das Essen ist „Hausmannskost“: Salate, Burger, Fisch und Steaks, aber auch Sushi. Auch hier sollte man vorreservieren – an schönen Tagen ziehts natürlich alle hierhin.

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Hout Bay Harbour Market

Am anderen Ende von Hout Bay gelegen, in einer alten Fischfabrikhalle. Ist also bei jedem Wetter ein Erlebnis. Dieser Markt ist nur übers Wochenende geöffnet: Freitag 17:00 – 21:00, Samstag und Sonntag: 09:30 – 16:00. Das ist immer noch mein Lieblingsmarkt in der Umgebung, weil er nicht so groß ist. Der Markt ist eine gute Mischung aus „Local Crafts Traders“, die zum Beispiel Perlentiere oder Kleidung verkaufen, und „Food Traders“, die alles anbieten von Hotdogs und Omelettes bis hin zu Suppen, Sushi und asiatischer Kost. Besonders schön ist, dass Freitagabends lokale Künstler auftreten wie The Bootleggers, Empire Alight oder 3 Tons of Fun. Drei Damen in Paillettenkleidern, die Motown singen. Hammer. Wir sind letztens mit einem „Uber“ hingefahren – hat R 150 gekostet. Wir waren zu fünft – ist also erschwinglich.

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The Lighthouse Café

Wenn wir mal wieder auf der Peninsula unterwegs sind, machen wir auch gerne einen Stopp in Simon’s Town und schauen bei den Shark Explorers vorbei oder gehen in das kleine Museum – da soll es spuken. Ein Gespenst habe ich da noch nicht gesehen, ist aber eine nette Geschichte. Direkt an der Hauptstraße ist das Lighthouse Café. Das Ambiente ist „Provence“, überall Strandaccessoires und netter Schnick-Schnack. Und da ich oft zwischen Salat und Pizza hin- und hergerissen bin, nehme ich gerne das „Best of Both“ – eine halbe Pizza und einen griechischen Salat.

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Und zu guter Letzt: wir sind letztes Wochenende durch puren Zufall in Shirley’s Boogie Bar in Hout Bay auf einen Absacker gelandet. An der Hauptstraße, neben dem Zahnarzt quasi. Eine langgezogene Spelunke, in der man rauchen darf. 80er-Jahre-Musik. Kaum läuft AC/DC sind alle wieder 15. Perfekt – da waren wir sicherlich nicht das letzte Mal.